Peppa Pig PlayBIG Bloxx

Viele Eltern kennen den Sound… Peppa Pig dubdududubdudubudubudubdu Peppa Pig… Auch bei uns wird das Titellied von der beliebten Kinderserie häufig gesungen.

Deshalb haben wir uns besonders gefreut, die Peppa Pig Bausteine für die ToyFan Plattform testen* zu dürfen. Wir haben die Sets “Cake Shop” und “Peppas Garden” genauer unter die Lupe genommen. (Affiliate Links) Das große Spielhaus, welches über wirklich viele Teile verfügt, haben wir als bekennende Peppa Fans schon länger im Einsatz.

Ich merke aber ganz klar, dass ich Jungs habe. Zuerst darf die Mama alles schön aufbauen, bekleben und nett dekorieren und dann kommt der Dinosaurier und zerstört alles wieder. Rollenspiele werden hier zumindest mit den Filmfiguren keine gespielt.

Teilweise lassen sich die Bausteine schwieriger zusammenstecken als ihr namhafter Kollege, mit dem sie aber kompatibel sind. Süß finde ich die ganzen Details, wobei die Sticker für meine Kinder auch semigut geeignet sind – diese zieren dann teilweise auch unseren Boden. Geht das nur Jungsmamas so?

Alles in allem finde ich die Peppa Pig Familie und vor allem die Figuren aus der Serie super süß und auch hochwertig. Diese eignen sich toll für Rollenspiele (falls eure Kinder die Geduld dazu haben) und können auch beispielsweise für eine Torte zweckentfremdet werden. Somit kann man die Erlebnisse der tierischen Fernsehstars zu Hause nachspielen.

Die Bausteine lassen sich wie gesagt manchmal nicht so gut zusammenstecken, gerade die Dachschrägen sind da etwas kniffelig – ansonsten ein wirklich tolles Spielzeug mit dem meine Jungs viel Freude haben.

Eure Anna

 

*Die Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Es handelt sich im Beitrag um meine eigene, ehrliche  Meinung.

 

Hier bekommt ihr die vorgestellten Produkte (Affiliate Link):



Weiterlesen

Bananen-Pancakes ohne Zucker

Unser Kleinster will mittlerweile alles essen, was auch wir zu uns nehmen. Da überlegt man als Mama natürlich gleich doppelt, was denn auf dem Esstisch landen kann. Pancakes gehen ja immer – ich habe aber ein wenig rumprobiert und super leckere Bananen-Pancakes ganz ohne Zucker kreiert.

Das Rezept ist noch dazu total einfach! Ihr braucht: 

Weiterlesen

Kindergartenstart – Gedanken einer Mutter

Es ist soweit beziehungsweise war so weit. Der Große wurde im Juni 3 Jahre alt und wir haben ihn im Kindergarten angemeldet. Jetzt geht er schon seit einigen Wochen dorthin und ich möchte ein paar Gedanken dazu niederschreiben…

Da unser Sohn schon seit Anfang des Jahres regelmäßig zur Tagesmutter ging, dachte ich der Kindergarten wird keine große Umstellung werden – war er aber!

Bei der Tagesmutter spielte es keine große Rolle wenn wir mal zu spät kamen, die Zeiten konnten jede Woche flexibel eingeteilt werden und ich bekam jedes Mal süße Fotos per WhatsApp geschickt. Wahrscheinlich hatten wir aber auch wirklich sehr sehr sehr viel Glück mit unserer Tagesmutter.

Für den Kindergarten muss ich täglich eine Jause vorbereiten, dann gibt es noch die gesunde Jause (mit zusätzlich Obst oder Gemüse), den Waldtag (mit zusätzlich Getränk) und die gemeinsame Jause (keine Jause). Für meine deutschen Leser – Jause ist Brotzeit auf Österreichisch. 🙂

Dazu kommt das wir täglich um 08:30 Uhr dort sein müssen, ich auch unseren Kleinen mitnehmen muss und die Kindergartentasche. Diese habe ich tatsächlich schon einmal Zuhause vergessen und musste die Prozedur – Kinder aus Auto rein und raus an diesem Tag dreimal wiederholen.

Unseren Großen gefällt es gut im Kindergarten aber ich habe das Gefühl, dass er oft verunsichert ist von den vielen Kindern und den vielen Regeln. Er ist auch eines der jüngsten Kinder und findet es ganz gemein, wenn er als “klein” bezeichnet wird. Morgens ist häufig Schlafen interessanter als sich für den Kindergarten anzuziehen.

Auch ich als Mama mache mir oft Gedanken, was er dort so erlebt, denn allzu viel erzählt er mir am Nachmittag auch nicht. Es kommt dann mal hier und da eine kleine Geschichte aus dem Kindergarten, aber Details erfrage ich nicht.

Die Pädagogen haben auch nicht so viel Zeit wie die Tagesmutter um Dinge zu besprechen. Es laufen ja schließlich noch 24 andere Kinder im Raum umher.

Mein Fazit ist, dass der Start doch schwerer ist als gedacht. Nicht nur für meinen 3-jährigen, sondern auch für mich. An manchen Tagen überlege ich ob er denn wirklich schon jeden Tag in den Kindergarten gehen soll – auch wenn es nur für 3,5 Stunden ist. Aber wenn er mir beim Abholen lachend entgegenlauft weiß ich das er Spaß hatte.

Wie geht es Euch mit dem Kindergartenstart?

Ich habe unseren Start auch auf Video festgehalten:

Alles Liebe

Anna

Weiterlesen

Minzsirup Rezept – einfacher Hugo-Sirup

Wir hatten in diesem Jahr wirklich sehr viel Minze im Garten. Deshalb habe ich nach einem einfachen, leckeren Rezept gesucht um diese nützlich zu “verarbeiten”. Der Hugo-Trend ist ja mittlerweile schon wieder etwas abgeflacht, trotzdem habe ich mich an einem Hugo-Sirup versucht, der so gut angekommen ist, dass ich ihn bereits mehrfach nachgemacht und optimiert habe.

Meine liebste Version möchte ich Euch heute vorstellen.

Ihr braucht:

  • Minze (ein großes Sieb voll – je mehr desto intensiver)
  • 3 Liter Wasser
  • 250 g Zitronensäure
  • 3 kg Zucker (oder 2,5 kg normalen Zucker + 0,5 kg Gelierzucker 2:1)
  • Lebensmittelfarbe grün

Die Herstellung des Sirups ist wirklich sehr einfach und unkompliziert. Nach dem Ernten der Minze wasche ich sie in einem Sieb kurz durch. Danach wird die Minze mit Wasser und Zitronensäure bedeckt. Ich gebe alle Zutaten immer in einen Topf und beschwere die Minze mit einem Teller, damit sie nicht aufschwimmt. Dann kommt der Deckel drauf und das “Gebräu” wird für 2 Tage in den Keller gestellt.

Nach den besagten 2 Tagen (ein Tag reicht auch aus, doch nach zwei Tagen finde ich den Sirup etwas aromatischer) seihe ich die Minze ab und gebe die entstandene Flüssigkeit in einen großen Topf. Dann füge ich den Zucker und etwas grüne Lebensmittelfarbe hinzu. Die Lebensmittelfarbe ist optional, auch die Intensität dieser. Ich finde aber, dass der Sirup durch die grüne Farbe mehr nach Minz-Sirup aussieht, ohne Farbe ist er einfach transparent. Um die Haltbarkeit zu erhöhen koche ich den Saft auf und fülle diesen heiss in saubere Glasflaschen ab. Danach verschließe ich die Flaschen zügig und das war auch schon die ganze Hexerei.

Der Sirup eignet sich super zum selbst trinken und verschenken. Am besten schmeckt er mit Mineralwasser oder auch gerne in einem Glas Prosecco. Für den perfekten Hugo könnt ihr Weißwein mit Mineralwasser mischen, einen Schuss des Hugo-Sirups hinzufügen und ein paar Minzeblätter.

Viel Spaß beim nachkochen und Prost!

Eure Anna

Weiterlesen

Dinosaurier Eier DIY

Eine super nette Idee für alle Dinosaurier-Fans habe ich selbst beim surfen auf Pinterest entdeckt, sofort ausprobiert und für sehr gut befunden.

Deshalb möchte ich euch kurz erzählen, wie man schnell und einfach Dinosaurier-Eier herstellt, die Groß und Klein begeistern und perfekt zum Spielen an warmen Tagen sind.

Ihr braucht:

  • 1 Luftballon
  • 1 Plastik-Dino

Einfach den Dinosaurier in den Luftballon stecken, was erstaunlicherweise sehr einfach funktioniert hat, den Ballon mit Wasser füllen und über Nacht in den Gefrierschrank legen. Wenn das Wasser gefroren ist könnt ihr den Ballon einfach aufschneiden und euren Kindern das Dinosaurierei präsentieren.

Unser Großer fand das richtig toll und war gut damit beschäftigt, den Dino aus dem Ei zu bekommen. Auch ein nette Idee für Kindergeburtstage.

Die Kinder lernen auch, wie man Eis am besten zum schmelzen bringt. 🙂 Wir haben es mit Ei auf Steine klopfen, reiben und warmen Wasser versucht und konnten den Dino erfolgreich befreien.

Probiert es doch mal aus und sagt mir wie es euren Kindern gefallen hat. Verlinkt mich auf Instagram (AnnaBirdie) gerne auf euren Fotos.

Eure Anna

Weiterlesen

Rasieren oder Epilieren?

Der Sommer ist zwar langsam vorbei – aber ich glaube dieses Thema beschäftigt uns Frauen das ganze Jahr über. Körperbehaarung! Ich habe mir überlegt, euch mal zu erzählen wie ich sie so los werde und hoffe damit auch gleichzeitig den ein oder anderen Tipp von euch zu bekommen. Also schreibt mir gerne – am schnellsten antworte ich euch wahrscheinlich auf Instagram: AnnaBirdie.

Zurück zum Thema: Rasieren oder Epilieren? Beide Arten der Haarentfernung haben ihre Berechtigung. Die Vorteile der einen Art sind gleichzeitig Nachteile der anderen – mein Fazit wie folgt…

Vorteile vom Rasieren:

  • geht super schnell
  • tut nicht weh
  • Haare wachsen weniger ein

Vorteile vom Epilieren:

  • Haare wachsen langsamer nach
  • Haare wachsen dünner nach
  • Hautgefühl ist glatter

Was ist denn nun besser um unerwünschte Haare los zu werden?

Leider kann ich euch das so pauschal nicht beantworten. Es gibt ja auch komplett unterschiedliche Ansichten, welche Haare denn nun weg müssen und welche bleiben können. Haare an den Händen oder im Gesicht entferne ich zur Zeit, bis auf eine Ausnahme, beispielsweise nicht. Was von mir wie weggemacht wird kann ich gerne preisgeben:

Gesicht:
Im Gesicht bringe ich Haartechnisch bis jetzt nur meine Augenbrauen in Form. (Wer weiß was da in den nächsten Jahren noch auf mich zukommt. Alter bringt bekanntlich nichts gutes.) Meine Augenbrauen lasse ich entweder beim Frisör professionell wachsen oder mache das auch zu Hause. Hauptsächlich entferne ich lästige Haare aber mit einer ganz normalen Pinzette – das geht zwischendurch am schnellsten. Mit dem Wachsen bekommt man halt auch kleinere Härchen weg – somit beides zu empfehlen.

Achseln:
Achselhaare waren glaube ich in den 70iger Jahren modern. Für mich eine komische Vorstellung. Jeden Trend muss ich nicht hinterher jagen – würde mich mit Haaren unter den Achseln echt unwohl fühlen, wobei mein 3 jähriger Sohn letztens erfreut festgestellt hat: “Mama, super, da sind Haare unter den Achseln gewachsen – bravo!” Ich habe es mit einem Lächeln hingenommen, aber dann sogleich zum Rasierer gegriffen. Meine Achselhaare rasiere ich immer – geht schnell, ist unkompliziert und tut nicht weh. Epilieren unter den Achseln soll angeblich nach mehrfacher Anwendung schmerzfrei sein, aber puh ich trau mich nicht drüber. Ihr?

Intimbereich:
Im Sommer sehr wichtig, wenn Frau nicht möchte, dass Härchen links und rechts aus dem Bikinihöschen gucken. Aufpassen muss man immer, dass keine unschönen roten Pünktchen entstehen, sieht nämlich auch nicht soo toll aus. Hier geht es mir wie mit den Achseln – wobei professionelles Waxing auch richtig toll sein soll. Bei mir kommt der Rasierer zum Einsatz und im Anschluss kann ich empfehlen, eine feuchtigkeitsspendende Pflege aufzutragen um den Rasurbrand zu vermeiden.

Beine:
Taaaddaaa – da kommt der Epilierer zum Einsatz und zwar NUR der Epilierer. Einmal habe ich den Fehler gemacht zu epilieren und am nächsten Tag darüber zu rasieren – die Folge waren eingewachsene Haare – das ging also gar nicht. Wichtig ist es, die Beine regelmäßig zu peelen. Ich habe gerade einen Peelinghandschuh (Affiliate Link) in Verwendung, da ich das Gefühl habe, damit eine bessere und kostengünstigere Alternative zu gekauften Peelings gefunden zu haben. Der große Vorteil am epilieren ist es, dass die Haare langsamer und dünner nachwachen. Seit einigen Jahren mache ich das nun schon und bin wirklich mehr als zufrieden. Selbst wenn die Haare nachwachsen, sind es nicht mehr so viele und nicht so dicke, als wenn man ständig rasiert. Weh tut es mir auch nicht – klar, gerade am Anfang ziept es etwas aber das vergeht total schnell.

Jetzt habe ich also mal aus dem “Beautykästchen” geplaudert. Ich hoffe das Thema war interessant für euch und ich hoffe auch, dass ihr mir ein paar eurer Tipps und Erfahrungen schickt! Ich verwende übrigens diesen Epilierer und diesen Rasierer (Affiliate Links) und bin total zufrieden.

Alles Liebe

Anna

Weiterlesen

Plantschen im Garten mit AquaPlay

Ich wurde in letzter Zeit häufiger gefragt, was dieses blaue Spielgerät in unserem Garten ist und wo man so etwas kaufen kann, deshalb möchte ich euch heute ein wenig über unsere mittlerweile zwei AquaPlays berichten.

Wir haben einmal das Modell Mountain Lake und einmal die AquaPlay LockBox. (Affiliate Links)

Das Mountain Lake habe ich euch schon mal in einem Vlog auf YouTube genauer gezeigt, da seht ihr den Aufbau und wie es bespielt wird. Die LockBox haben wir neu und ich finde die Idee total praktisch, dass man damit sein AquaPlay auch einfach aufbewahren und transportieren kann. Es ist auch vom Preis her nicht ganz so teuer wie andere Modelle – quasi die Einsteigerversion, die dann beliebig erweitert werden kann.

Empfohlen werden die Wasserkanalboxen für Kinder ab 3 Jahren, wobei unser 9 Monate alter kleiner Bub auch super gerne darin plantscht. Der Kran, die Boote und die Schleusen werden am liebsten bespielt. Mit der Pumpe bin ich nicht ganz so zufrieden, da diese für unseren 3 jährigen oft etwas schwierig zu bedienen geht. Er hat sie dann schnell abmontiert und dann kann man damit nicht mehr pumpen.

Die AquaPlays sind super hochwertig und halten auch im Garten jedem Wetter stand. Sie werden wie gesagt sehr gerne bespielt und ich denke die Investition zahlt sich schon aus. Natürlich könnte man auch eine DIY Wasserbahn bauen, aber das ist nicht unbedingt mein Ding.

Zubehör wie Boote und Spielfiguren sind auch dabei, wodurch auch gleich losgestartet werden kann.

Viel mehr gibt es zu den Produkten auch gar nicht zu sagen. Seid ihr auch AquaPlay Fans?

Eure

Anna mit Testern Kai & Ben

 

*Das Produkt wurde uns zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Beitrag beinhaltet meine eigene, ehrliche Meinung.

Weiterlesen

Versprochen ist versprochen

Ich möchte Euch eine kleine Geschichte aus dem Leben mit Kindern erzählen. Wie einige wissen schreibe ich zurzeit meine Masterarbeit. Mein 3-jähriger ist deshalb auch zweimal die Woche bei der Tagesmutter. In der Zeit schreibe ich mit seinem 8 Monate alten Bruder die Arbeit. Aufstehen ist ja nicht gerade unser Ding, deshalb haben wir es morgens meist eilig. Die Mama hüpft noch schnell unter die Dusche, Baby Ben bleibt im Pyjama und der Große wird schnell angezogen und fertig gemacht.

Am gemütlichsten schreibt es sich im Gammellook – deshalb rocke ich an solchen Tagen selbigen auch – mit ausgewaschenen Stilltop versteht sich, da Ben auch dauernd zur Brust will. Da bei der Tagesmutter viel im Freien gespielt wird werden Gummistiefel angezogen und los gehts. Ihr fragt Euch wahrscheinlich schon warum ich Euch unsere Outfits beschreibe – gleich werdet ihr es verstehen.

Die Tagesmutter wohnt ca. 5 Minuten mit dem Auto entfernt von uns. Sobald das Kind abgeliefert ist geht es mit Baby nach Hause an den Schreibtisch. Meine Alexa (Affiliate Link) stellt mir immer einen Wecker, damit ich nicht vergesse das zweite Kind abzuholen und bis dieser klingelt wird konzentriert an der Arbeit geschrieben – so konzentriert es halt mit Baby-Ablenkung geht… Der besagte Wecker klingelt, Ben (noch immer im Pyjama) wird in den Maxi Cosi gesetzt und Mama (noch immer im übelsten Gammellook) fährt los.

Der Große zeigt sich sehr kooperativ, verabschiedet sich von der Tagesmutter und seinen Freunden, zieht sich die Schuhe an und geht ohne Gejammer mit zum Auto.

Ihr wartet sicher auf das ABER…

Beim Auto angekommen fällt ihm leider auf, dass er sein Frühstück bei der Tagesmutter vergessen hat. Dieses soll ich sofort holen. Das Frühstück war übrigens eine Maiswaffel, die er locker beim nächsten Besuch aufessen hätte können. Jetzt werdet ihr euch denken – die Mama dreht einfach um und holt dieses blöde Frühstück – aber NEIN. Was ich euch noch nicht erzählt habe war, dass ich mein Kind genau zur Schlafenszeit der anderen Kinder abgeholt habe. Als ich bei der Tagesmutter zur Türe reinkam hat sie gerade versucht die restlichen Zwerge zum Mittagsschlaf zu bringen. Ein Zurückgehen um dieses vergessene Frühstück zu holen, hätte also eine Katastrophe mit kleinen zornigen wachen Kindern nach sich gezogen. Was macht die Mama in diesem Moment?

Verhandeln.

Schatzi das Frühstück kannst du ja morgen auch noch essen. NEIN Mama!

Wir haben daheim auch noch eine Maiswaffel. NEIN Mama!

Setz dich doch ins Auto und es gibt zu Hause ein Frühstück!

NEIN Mama… Mein Früüühhhssstttüüüüccckkkk…. (Der Ton wird also zunehmend jammernder und die Nachbarn der Tagesmutter starren mich schon mitleidig an weil sich mein Kind nicht ins Auto setzen kann.)

Schatzilein was hältst du davon wenn wir jetzt noch ein Eis kaufen gehen?

—TROMMELWIRBEL— das Zauberwort “EIS” ist gefallen!

Der Große schreit laut “Jaaa” und hüpft fröhlich ins Auto, lässt sich ohne Murren anschnallen und ich lächle kurz in mich hinein.

ABER… dann schaue ich an mir herab und denke so: NEIN! NEIN! NEIN! So wie ich aussehe kann ich nicht unter Leute gehen und schon gar nicht in seinen Supermarkt!

Tja… wie der Titel schon sagt – Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen.

Durch meine ungeschickte Verhandlungstaktik und dem versprochenen Eis musste ich da wohl durch. Auf der Fahrt zum Supermarkt versucht ich noch neu zu verhandeln: “Schatzi wir können ja daheim schauen ob da noch ein Eis ist.”  – “Nein Mama – Eis kaufen gehen!” – “Zu Hause ist sicher noch Schokolade.” – “Mama ich will aber ein Eis”…

Dann war es auch schon so weit und ich habe am Parkplatz des Supermarktes geparkt und mir gewünscht, dass die Kinder schon so groß wären, dass ich sie alleine losschicken hätte können.

Mein ausgewaschenes Stilltop hatte bereits einige Flecken und die gammelige Jogginghose hat das Gesamtbild nicht gerade aufgewertet. Dazu kam ein 3-jähriger in Gummistiefeln und ein Baby im Pyjama um 13:00 Uhr…

So zogen wir also los in den Supermarkt und die Leute haben mich förmlich angestarrt. Es war mir so unangenehm und peinlich aber: Versprochen ist versprochen!

Wenn ich schon solche Verhandlungsmethoden anwende, muss ich da wohl auch durch. Gelernt habe ich daraus entweder kein Eis zu versprechen oder nur halbwegs ansehnlich aus dem Haus zu gehen. Ob ich es auch umsetzen kann ist fraglich.

Mich würde aber interessieren ob ihr auch solche Mama-Momente kennt und wie ihr damit umgeht?

Alles Liebe

Anna

Weiterlesen